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Devon Pritchard wird neue Präsidentin von Nintendo of America, Satoru Shibata wird CEO

Allgemein ,

Führungswechsel bei Nintendo of America: Doug Bowser, der 2019 nach Reggie Fils-Aimé Rücktritt Präsident von NoA wurde, tritt zurück.

Sein Nachfolger wird Devon Pritchard, die bisher Vizepräsidentin der Marketing-Abteilung war und seit 19 Jahren bei Nintendo arbeitet. Sie tritt außerdem dem NoA Board of Directors bei und wird Executive Officer von Nintendo Co. Ltd (NCL).

Satoru Shibata, der bis 2018 Präsident von Nintendo of Europe war, wird CEO von Nintendo of America und hat dabei die höchste Position inne. Er behält aber weiterhin seine Posten bei Nintendo Co. Ltd.

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15 Kommentare
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Memfis

Naja, ändern wird sich nichts, da Nintendo letztlich von Japan aus gesteuert wird. Von daher eine ziemlich uninteressante Personalie.

Memfis

Wieso ist das gut? Ich finde Nintendo durch ihr handeln inzwischen unsympathischer als Ubisoft, EA und Activision zusammen und NoA ist lediglich eine von den Japanern abhängige und kontrollierte Niederlassung (=Marionette) ohne wirkliche Entscheidungsbefugnis.

Memfis

Joa, Mario Wonder, Mario Kart World und die Pokemon-Spiele sind die absoluten Kracher und die ganzen Ports der Wii U zum Vollpreis erst – Wahnsinn!

Und was die Amis lokalisieren oder nicht ist deren Ding.Wir hatten hier in Europa lange genug das Nachsehen. Für Xenoblade Chronicles 1+2 haben wir übrigens keine deutsche Sprachausgabe erhalten, sondern lediglich poplige Untertitel und gnädigerweise deutsche Menüs. Nicht das was ich als lokalisiert gelten lasse.

Ich spreche von den wirklich wichtigen Dingen und da werden die Amis nicht gefragt (und die Europäer noch weniger).

Memfis

Mario Wonder ist nicht super, sondern eher unterer Durchschnitt und Mario Kart World eine Anreihung verschenkter Potenziale.

Für mich ist ein Spiel mit englischer Sprachausgabe nicht (vollständig) lokalisiert.

Wichtige Entscheidungen sind für mich Entscheidungen im Game Design, Entscheidungen welche Spiele überhaupt entwickelt werden, Umgang mit der Community, Umgang mit Fanprojekten und Creatorn, Wertschätzung der Kunden. Sowas in die Richtung.

Memfis

Naja, also gerade was Mario Kart World angeht sind sich die Kritiker eigentlich alle einig.Sehr gelungen finde ich das Review von Samb zockt auf Youtube. Möchte aber nicht direkt darauf verlinken, weil ich nicht sicher bin, ob du das gerne siehst. Der Typ ist selbst Entwickler und gibt relativ wenig auf Hype und Hate. Oftmals betrachtet er die Spiele auch aus (noch) aus technischer Sicht.

DiamantTh

Am besten selbst eine Meinung bilden und mit eigenen Worten ausdrücken anstatt Meinungen von anderen zu kopieren.

Klar, eigene Meinung ist wichtig. Aber dafür muss man nicht sofort kaufen. Man kann auch abwarten, wie sich ein Spiel in Presse & Community herumspricht. Das schützt eher vor einer Enttäuschung.

Außerdem heißt „eigene Meinung“ nicht, dass man andere Stimmen komplett ignorieren muss – man darf sie sehr wohl einbeziehen.

Memfis

Ich habe das Mario Kart Word Bundle und das Spiel auch durchgespielt. Das wars dann aber im Grunde auch. Nach dem ich im so genannten Grand Prix und der Knockout Tour überall den Gold Pokal geholt hatte war es das dann aber auch. Knockout Tour war in sofern peinlich, dass wenn man gut gefahren ist ständig mit Items zugekleistert wurde, während wenn man ohne Items und vor allem ohne zu driften gefahren ist gemütlich den ersten Platz belegen konnte.

Die Mühe mir in der leblosen Welt sämtliche Missionen und Sammelgegenstände zu suchen habe ich mir dann schon nicht mehr gemacht.

DiamantTh

Ist halt aber so.

Klar, JRPGs haben selten deutsche Synchros, das stimmt. Aber genau da könnte Nintendo als großer Player mal vorangehen. In Europa gibt es genug Markt, um Synchros zu rechtfertigen, und es würde die Titel für viele zugänglicher machen.

Ziemlich unkonkret.

Das klingt vielleicht allgemein, aber es gibt klare Beispiele: manche Spiele starten mit zu wenig Inhalten, Balancing-Entscheidungen stoßen auf Kritik und bei der Innovation wirkt es oft vorsichtig. Natürlich gilt das nicht für jeden Titel, aber genau dort, wo es vorkommt, sorgt es für Unzufriedenheit – und eventuell ist das auch ein Grund, warum manche Spiele bei uns gar nicht erscheinen oder nur stark verspätet.

Das sind die Punkte die man zurecht kritisieren kann, ja.

Da stimme ich zu, aber gerade dieser Punkt ist zentral. Der strenge Umgang mit Fans, Projekten und Creatorn schadet Nintendo langfristig mehr, als er nützt – hier wünschen sich viele eine offenere und wertschätzendere Haltung.

DiamantTh

Ja (was auch gut ist).

Stimmt teilweise – vieles läuft über Japan. In der Community hat man aber oft den Eindruck, dass Europa dadurch zu abhängig ist.
Dinge wie Events, Marketing oder Preise könnten hier eigenständiger laufen (bei CFW-/Mod-Bans merkt man das manchmal auch).