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Nintendo bittet darum, Pretendo für die Wii U nicht zu verwenden

Wii U ,

Nintendo Japan hat heute auf X darauf hingewiesen, dass die Nutzung von Ersatzdiensten für das Online-Spielen auf der Wii U "unerwartete Sicherheitsrisiken" bergen kann. Deshalb bittet man darum, diese Dienste nicht zu verwenden. Es ist klar, dass Nintendo damit den Ersatz-Dienst "Pretendo" meint.

Die Online-Dienste für den 3DS und die Wii U wurden am 09. April 2024 eingestellt und Pretendo hat sich als inoffizieller Ersatz herauskristallisiert, ähnlich wie Wiimmfi für die Wii. Das ist das erste Mal, dass Nintendo solche Dienste anspricht.

Natürlich sollte jedem, der Homebrew auf seiner Konsole verwendet, die Risiken bewusst sein. Ein solches war bspw. ENLBufferPwn, welches von der Community früher als von Nintendo behoben wurde. Eventuell gibt es noch weitere solcher Lücken und jeder muss immer für sich selbst die Risiken abschätzen. Sicherlich wäre Nintendo es aber lieber, wenn ihr euch die neuesten Spiele und Konsolen kauft und für den Online-Dienst bezahlt. Aber wen interessiert das schon?

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11 Kommentare
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Memfis

Wenn ihnen so viel an der Sicherheit liegt, warum betreiben sie die Dienste nicht selber einfach weiter? Firmen wie Arenanet zeigen wie das geht. Nintendo das um ein x-faches größer ist sollte das ja erst Recht hinbekommen. Ja, etwas Feinarbeit im Hintergrund ist immer nötig, aber das dürfte Rubrik "Kaffeekasse" sein, wenn man es richtig anstellt.

Bei Arenanet war zeitweise nur noch eine einzige Person für das alte Guild Wars zuständig und hat das das Ding gepflegt. Inzwischen sollen wohl wieder zwei oder drei Leute damit beschäftigt sein, zumindest war das mal eine Info vor zwei oder drei Jahren.

Im Übrigen hat zumindest die Wiimmfi-Community in Eigenregie einige Patches erstellt um die Sicherheit der Konsolen und Spiele online zu gewährleisten und man hat eigene Anti-Cheats entwickelt was auch zu besten Zeiten von Nintendo eher mäßig gemacht wurde.

Memfis

Ich habe gerade mal nachgeguckt.
Wiimmfi ist jetzt seit über 10 Jahren aktiv (Nintendo stelle den Onlinedienst zum 20. Mai 2014 ein) und supportet so ziemlich alle wichtigen Onlinespiele nahezu vollständig. Das Ding muss irgendwo gehostet werden und irgendwer wird die Kosten dafür übernehmen müssen.

Selbst wenn man in Betracht zieht, dass hinter Wiimm ein kleines Team steckt, dass das ganze ohne Bezahlung und aus Spaß an der Freud macht, so muss(te) ja alles erstmal selbst entwickelt werden, was bei Nintendo ja längst der Fall war. Bliebe also nur noch das eventuelle Nachpatchen von Sicherheitslücken oder Cheats und der Betrieb als Kostenfaktor. Also wenn eine handvoll Privatpersonen das stemmen kann…

Selbst wenn man berücksichtigt, dass Wiimmfi weitaus weniger nutzen als wenn die Dienste ganz regulär erreichbar wären, so wären die Kosten für Nintendo trotzdem nicht nur nicht Kaffeekasse, es würde in den Bilanzen überhaupt nicht auffallen.

Man darf sich übrigens gerne an der Petition von https://www.stopkillinggames.com/ beteiligen. @iCON: Du darfst gerne hin und wieder einen Artikel dazu veröffentlichen um das den Leuten immer wieder ins Gedächtnis zu rufen. Leider erst 40% der nötigen Stimmen. sieht nicht gut aus.

Simon

Wenn ihnen so viel an der Sicherheit liegt, warum betreiben sie die Dienste nicht selber einfach weiter?

Ganz einfach, weil sie wollen, dass du das Nachfolgeprodukt kaufst.
Wie alle Entertainment Anbieter buhlt Nintendo um die Zeit der Kunden.
Zockt der Kunde weiterhin Mario Kart Wii online, ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass er sich den neuesten Teil kaufen wird.

★αιεχ★

Mäßig? Hast du zu Wii Zeiten überhaupt mal online gespielt? Da konntest du von Glück reden, wenn du in Lobbies gekommen bist, die keine Cheater beinhalteten. Insbesondere zum Ende hin war das richtig heftig.

YutixQ

Das interessante ist das es eine frage ist, obwohl Nintendo nie fragen beantwortet von der Community

YutixQ

In den Post steht "Anfrage" das deutet daraufhin das jemand Nintendo gefragt hat was sie davon halten, Nintendo sagt das wir es nicht benutzen sollen wegen Sicherheitsrisiken. Ich finde es nur interessant das Nintendo sowas beantwortet aber bei anderen Konsolen nicht.

Elmar

Nicht ohne etwas Heuchlerei. Die sollten froh sein, dass Leute ohne Nintendo’s Kosten die Funktionalität weiter gewährleistet, wie es sein sollte. Das sind die "Sicherheitsrisiken", wegen denen man nichts für Mac entwickeln darf ohne Abgabenleistung an "Äppel" zu zahlen. (Dieses Apple-Zeug muss entsetzlich gefährlich sein.) Mag sein, dass die Wii U Firmware oder Spiele Fehler enthalten und Nintendo keinen Support mehr gibt, aber gerade weil andere nun ihren Service anbieten, haben diese die Motivation, diese Lücken zu schließen. Pretendo achtet fast schon mehr als Nintendo auf die Sicherheit von Online-Funktionen.

TheEdge

Hauptsache sie gehen nicht dagegen vor.