Um einen Fusée-Gelée-Payload an die Switch im Tegra Recovery Mode zu senden, benötigte man bisweilen entweder Linux oder macOS. Nun gibt es gleich drei neue Launcher, die so gut wie jedes System abdecken!
Den Anfang macht TegraRcmSmash von rajkosto – dabei handelt es sich um einen Windows-Port von fusee-launcher in C++. Windows-Nutzer haben es somit sehr einfach – sie müssen die Switch nur in den RCM booten, den Treiber ändern und einen Payload auf die EXE ziehen. Das alles ist auf unserer Download-Seite beschrieben.
Als nächstes folgt der NXLoader von DavidBuchanan314. Dies ist eine Android-App, welche den Payload sogar senden kann, wenn sie nicht gestartet und das Gerät gesperrt ist! Und das beste: Es wird kein Root-Zugriff benötigt, allerdings funktioniert diese Methode nicht auf jedem Gerät.
Abschließend folgt ein JavaScript-Port von atlas44, welcher WebUSB nutzt. Tatsächlich dachte sich irgendjemand, dass USB-Zugriff übers Web eine gute Idee wäre! Diese Methode funktioniert per Chrome unter macOS, Linux, Android und ChromeOS.
Wir haben auch übrigens unsere Fusée Gelée Download-Seite mit allen Infos erweitert.
Hier noch eine elegante Lösung für den Raspberry Pi:
https://github.com/Darkmelman/udev_rule_fusee_gelee_pi3
wird es irgendwann möglich sein wii oder wii u spiele auf der switch mittels emulatoren spielen zu können? was meinst du?
Bitte on-topic bleiben….
Dolphin läuft schon über Linux, aber eher meh. Mal sehen.
Wii U definitiv nicht.
Was in letzter Zeit in der Szene passiert ist schön/toll und ich habe sogar ein betroffenes Modell (nicht so wie bei der Wii 🙁 ).
Ist schon etwas bekannt, wie das Installationsformat der Switch aussieht?
-entweder wie bei der wii/3ds x.cia oder x.wad
-oder wie bei der wiiu, wo der Kontent in einem Ordner ist
(Vermutungen würden mich auch interessieren!)
Kann man eigentlich mit dem Bootrom-Exploit jetzt die efuse und den Nand downgraden? icon hat ja mal so etwas erwähnt.
Wird wohl NCA sein schätze ich. Naja ist ja noch zu früh um über "Backups" zu reden.
eFUSES kannst du natürlich nicht wieder "zusammenbauen", aber Atmosphère umgeht z.B. die FUSE-Checks und verhindert, dass welche "durchgebrannt" werden.
Danke für die Aufklärung ^_^
USB… Webbrowser….
Wer zur Hölle hat das für eine gute Idee gehalten?!!?!?!?!?!?!
Das ist mindestens so klug wie einen Public FTP Server aufzumachen und noch zu sagen: Bitte mit "root" und "1234" anmelden, aber bitte /etc/passwd nicht verändern. Danke schön!
– Euer professioneller Admin des Vertrauens
Wo ist der Zusammenhang?
Spreaden oder wie?
Der Webbrowser perse hat doch genug Zugriff auf ein System für sensible Daten.
Theoretisch einen USB Stick so umschreiben um einen Bootsektor Virus zu installieren
Webbrowser sind sandboxed und Malware bräuchte komplizierte Exploits, um überhaupt aufs gesamte Filesystem zugreifen zu können.
WebUSB gibt jeder Webseite die Möglichkeit, per Anfrage auf USB zuzugreifen und damit wasweißichwas zu tun. Generell keine gute Idee, einem Browser so viele Rechte zu gewähren (Browser können eh schon zu viel Müll). Generell muss man mit WebUSB auch andere Einfallstore beachten, beispielsweise Cross-Site-Scripting.
S. auch: https://labs.mwrinfosecurity.com/blog/webusb/
https://wicg.github.io/webusb/#security-and-privacy
Nicht zu vergessen, dass JavaScript nicht gerade eine favorisierte Sprache ist und nicht umsonst keinen guten Ruf hat 😛