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Erinnerung: Einstellung von Käufen im Wii-Shop-Kanal Ende des Monats

Vor anderthalb Jahren gab Nintendo die Schließung des Wii-Shop-Kanals bekannt. Schon seit dem 26. März 2018 können keine neuen Wii Points mehr hinzugefügt werden; ab dem 31. Januar 2019 kann keine neue Software mehr gekauft werden. Dies gilt auch für Gratis-Software.

Wer jetzt also noch seine letzten Punkte loswerden muss oder die übrigen Kanäle noch nicht geladen hat, sollte dies bis Ende des Monats tun. Irgendwann in diesem Jahr soll auch die Funktion zum erneuten Herunterladen der eigens gekauften Spiele eingestellt werden – allerdings ist unklar, ob Nintendo das auch durchziehen wird, da bspw. der DSi-Shop immer noch online ist.

Es gibt übrigens schon mehrere NUS-Backups. Mithilfe unseres PyNUSD-Tools ist es auch sehr einfach, selbst ein solches anzulegen – es werden nur die Title-IDs und ihre Versionen benötigt.

Wii-Shop-Kanal: Guthaben-Aufladung ab dem 26. März nicht mehr möglich

Ende September gab Nintendo die Schließung des Wii-Shop-Kanals bekannt. Der erste Schritt folgt schon bald: So ist es ab dem 26. März 2018 um 22:00 Uhr nicht mehr möglich, neue Wii Points hinzuzufügen. Wer also noch Spiele im Wii-Shop kaufen will, sollte sein Guthaben vor diesem Tag aufladen. Software kann noch bis zum 31. Januar 2019, 7:00 Uhr gekauft werden.

Wer wissen möchte, was noch ungedumpt ist und helfen will, sollte einen Blick in die No-Intro-Foren werfen.

Nintendo schließt Wii-Shop-Kanal 2019

Nintendo hat heute über ihre Webseite die Schließung des Wii-Shop-Kanals angekündigt.

Das ist der Plan:

  • Montag, 26. März 2018 um 22:00 Uhr: Keine neuen Punkte können mehr hinzugefügt werden
  • Donnerstag, 31. Januar 2019 um 7:00 Uhr: Keine neue Software lässt sich mehr kaufen (inkl. Gratis-Software)
  • 2019: Komplette Schließung, inklusive Abschaltung der Funktion zum erneuten Herunterladen von Software (weitere Details werden bekanntgegeben)

Die Nutzung des Speicherdaten-Update-Kanals für Zelda: Skyward Sword und der Wii-U-Transfersoftware werden dann auch nicht mehr möglich sein. Zudem werden sich WiiWare-Anleitungen nicht mehr aufrufen lassen. Die Einstellung betrifft auch den Wii-Modus der Wii U.

Den Wii-Shop-Kanal gibt es seit Dezember 2006.

Nintendo DSi Shop schließt am 31. März 2017

Nintendo_DSi_(Logo)Nintendo hat heute auf ihrer Webseite bekanntgegeben, dass der Nintendo DSi Shop zum 31. März 2017 seine Pforten schließen wird.

Der DSi-Shop startete 2009 und bot Spielern die Möglichkeit, neue Spiele und Software herunterzuladen. Falls du Nintendo DSi Points übrig hast, solltest du diese vor dem 31. März 2017 eintauschen und Software, die du doch nicht heruntergeladen hast, solltest du auch vor diesem Termin herunterladen. Bis zum 30. September 2016 können noch Nintendo DSi Points hinzugefügt werden und bis zum 31. März 2017 kann noch Software erworben werden. Nach diesem Termin ist es NICHT mehr möglich, Software herunterzuladen, die du schon besitzt!

Ein Großteil der DSiWare wird weiterhin im Nintendo eShop für den Nintendo 3DS angeboten. Nintendo gibt als Grund an, dass immer mehr den eShop und den 3DS nutzen und sie sich daher auf diesen konzentrieren wollen. Die Spiele können aber auch auf einen 3DS übertragen werden. Bisher wurden über 500 DSiWare-Titel veröffentlicht, wie Nintendo zusätzlich angibt.

Interessant ist auch die Frage, ob man sich Nintendo DSi Points zurückerstatten lassen kann. Dies beantwortet Nintendo mit einem "In der näheren Zukunft werden weitere Details dazu bekanntgegeben.". Auch auf die Frage, ob man das eShop-Guthaben mit Nintendo DSi Points aufstocken kann, antwortet Nintendo: "Zu diesem Zeitpunkt nicht."

Nachruf: Danke Google Code!

Google CodeJetzt ist es vollzogen: Google hat den Projekthostingdienst Google Code eingestellt. Immerhin hat der Dienst ganze zehn Jahre lang gehalten und war und ist bis heute immer noch Heimat vieler (Homebrew-)Projekte. Google hat das Teilen und "live programmieren" salonfähig gemacht, konnten jedoch mit dem 2008 gegründeten GitHub nicht mithalten. Ein Nachruf.

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Club Nintendo Schließung und gratis Flipnote Studio 3D

clubnintendoSeit 2002 gibt es bereits den Club Nintendo, der damals noch unter dem Namen "VIP 24:7" bekannt war. Im Dezember 2007 startete der Club Nintendo dann unter dem heutigen Namen und konnte so sechs Millionen Mitglieder aus Europa und Südafrika anlocken. Doch nun zieht Nintendo den Stecker.

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Nintendo schließt Niederlassung in Großostheim

Ehemalige Nintendo of Europe Niederlassung in Großostheim - Foto: Rudolf Stricker
Ehemalige Nintendo of Europe Niederlassung in Großostheim – Foto: Rudolf Stricker

Bei Nintendo finden momentan Umstrukturierungen statt, und die haben leider auch negative Konsequenzen: Nintendo wird die Zentrale in Großostheim schließen und Frankfurt am Main zum neuen Heimatort von Nintendo of Europe machen.

Durch die Schließung verlieren ca. 130 Mitarbeiter ihren Job. Der Bürgermeister von Großostheim und der Landrat haben bereits den Ministerpräsidenten Horst Seehofer kontaktiert und fordern einen Sozialplan, um den Angestellten die Überbrückungszeit möglichst leicht zu gestalten.

Nintendo bedauert diesen Schritt sehr, man müsse sich aber "an einen schnell wandelnden Markt anpassen".

Nintendo of Europe hat einen Konsultationsprozess bezüglich mehrerer Änderungen seiner Organisationsstruktur begonnen. Langfristiges Ziel dieser Änderungen ist, dass sie dem Unternehmen ermöglichen sollen, sich besser an einen sich sehr schnell wandelnden Markt anzupassen. Zu diesen Änderungen zählen die Zusammenlegung der beiden Standorte Frankfurt am Main und Großostheim – Frankfurt würde dann die neue Europazentrale des Unternehmens werden -, die Schließung des Lagers und des Bürostandortes Großostheim, sowie das Outsourcing und die Neuorganisation weiterer Funktionsbereiche. Die Entscheidung, diese Änderungsmaßnahmen in den Konsultationsprozess zu geben, wurde nicht leichtfertig getroffen. Vielmehr liegen ihr umfassende Analysen und gewissenhafte Abwägungen zu Grunde. Leider hätten diese Maßnahmen für einige der Mitarbeiter in Großostheim direkte Konsequenzen, da rund 130 festangestellte Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren würden. Um die Umsetzung der Maßnahmen sozialverträglich gestalten zu können, werden sich die Unternehmensleitung und der Betriebsrat eng abstimmen. Wichtigstes Ziel der Verhandlungen ist, bei den betroffenen Mitarbeitern so schnell wie möglich für Klarheit zu sorgen und ihnen größtmögliche Unterstützung zukommen zu lassen.