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Linux und U-Boot für Switch veröffentlicht – aber noch nicht ausführbar

ShinyQuagsire von Team SALT hat Linux und “Das U-Boot” (einen universellen Bootloader) auf die Nintendo Switch portiert.

Damit U-Boot ausgeführt werden kann, ist entweder ein TrustZone- oder ein Bootrom-Exploit vonnöten – beide existieren, sind aber nicht öffentlich. Es muss sich also noch mindestens bis zum Sommer geduldet werden. Wenn es dann so weit ist, können Kompilierungs- und Setup-Instruktionen auf GitHub gefunden werden. Als Linux-Distribution kommt ArchLinux ARM zum Einsatz.

Bis dahin kann Linux aber noch reifen – momentan funktionieren weder USB, noch Wi-Fi, noch der freie Grafiktreiber nouveau, noch die Soundausgabe und der Touchscreen.

Joy-Con Toolkit v5.0.0

CTCaer hat das Joy-Con Toolkit für Windows aktualisiert.

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Neu in dieser Version ist, dass durch die Infrarot-Kamera des rechten Joy-Con “gesehen” und Bilder gespeichert, sowie Videos gestreamed werden können. Auch lassen sich NFC-Tags scannen und die Analog-Sticks aller kompatiblen Controller kalibrieren.

Hinzugekommen ist auch das Editieren der Grifffarben des Pro Controllers – diese sind aber nur in der Firmware 5.0.0 und darüber sichtbar.

Es gab übrigens keine v4, die letzte Version war die v3.0.2.

Switch-Firmware v5.0.2 veröffentlicht

Nintendo hat ein Update für die Switch veröffentlicht.

Es behebt zwei Fehler: Einen, bei dem die Bewegungssteuerung in Spielen, die diese nutzen, nicht korrekt funktionierte und einen, bei dem die Nutzericons für Freundesvorschläge nicht richtig angezeigt wurden.

Homebrewtechnisch hat sich wahrscheinlich nichts geändert, aber für konkrete Infos ist es noch zu früh. Wir aktualisieren den Beitrag entsprechend.

“Trivialer Hardmod” für Fusée Gelée und Switch-Firmware > 3.0.0 benötigt

Kurzer Nachtrag zum FAQ zu Fusée Gelée: Für die Switch-Firmware > 3.0.0 wird anfangs ein “trivialer Hardmodbenötigt – diese Firmware-Versionen werden also bei Erscheinen von Fusée Gelée und der Atmosphère CFW im Sommer nicht komplett per Software modbar sein.

Wer aber noch länger warten kann und sich den “trivialen Hardmod” nicht zutraut, kann auch auf den TrustZone-Exploit “déjà vu” warten. Dieser wird zurückgehalten, da er die einzige Hoffnung ist, einen Einblick in die neue Hardware-Revision der Switch mit dem internen Namen “Mariko” zu bekommen. Sobald er aber von Nintendo gepatcht wurde, wird dieser veröffentlicht. Dieser läuft aber noch nicht auf der Firmware 5.x.

Was ist aber mit “trivialer Hardmod” gemeint? Nun, dazu gibt es keine weiteren Informationen – es wird zumindest kein permanenter Hardmod sein. Im letzten Beitrag haben wir geschrieben, dass Pins kurzgeschlossen werden müssen – das war falsch. Richtig ist, dass es so einfach sein wird, wie das Kurzschließen von Pins mit einer Pinzette. Natürlich wird zum Öffnen der Switch ein passender Tri-Wing-Schraubenzieher benötigt.

Die Firmware 1.0.0 wird am ehesten eine “Software-only”-Lösung bekommen.

UPDATE: Da die Frage aufkam: Die Switch muss nicht bei jedem Bootvorgang aufgeschraubt werden (“No, you’re not going to need to disassemble your switch every time you want to boot it. I consider the ‘inconvenient’ process something I’d be willing to do on the main Switch the spouse and I use for games; and I definitely don’t have the patience to take out all those tiny screws every time I want to boot.”). Und nochmal: Das mit den Pins ist ein Vergleich, wir wissen noch nicht, was man genau tun muss (das kann es natürlich auch sein)!

UPDATE 2: Der Hardmod muss nur einmal durchgeführt werden.

PyNX v0.3.0-alpha -> v0.3.1-alpha

AileenLumina und DavidBuchanan314 haben ihren Python-Port für die Switch aktualisiert.

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UPDATE: v0.3.1-alpha fixt einen Fehler, bei dem PyNX abstürzte, wenn auf den aktuellen User per “nx.users.active_user” zugegriffen wurde.

In dieser Version wurde das CPython-Modul “_nx integriert, welches einen Wrapper um native libnx-Funktionen darstellt. Mit dabei ist auch eine frühe Version des nx-Moduls, welches eben dieses CPython-Modul leicht zugänglich macht. Momentan kann damit auf Speicherdaten und Controller-Inputs zugegriffen werden.

Beispiel:

import nx
while True:
    if nx.p1.a_button.is_pressed:
        print("a", end="")

Dieser Code gibt “a” aus, wenn der A-Button von Spieler 1 gedrückt wird.

Zweites Beispiel für Speicherdaten:

import nx
BOTW_TITLE_ID = 0x01007ef00011e000 # title IDs are just hexadecimal numbers
botw = nx.titles[BOTW_TITLE_ID]
with botw.savedata.open('0/save_game.sav') as savegame_file:
    # do something with savegame_file, it's just a regular file object​

Dies öffnet die Speicherdatei von Zelda: Breath of the Wild. Damit lassen sich bspw. Savegame-Editoren in Python schreiben!

Achja: “Pynx” schreibt sich jetzt außerdem “PyNX”.

Switch: Atmosphère CFW soll im Sommer für alle Switch-Firmware-Versionen erscheinen

SciresM hat auf dem ReSwitched-Discord angekündigt, dass seine Custom Firmware “Atmosphère” zusammen mit dem Coldboot-Exploit “Fusée Gelée” im Sommer für alle Firmware-Version für die aktuelle Hardware-Revision erscheinen soll.

Nutzer auf der Firmware 1.0.0 werden eventuell früher mithilfe von Jamais Vu versorgt. Nutzer mit der Firmware <= 4.1.0 sollten trotzdem nicht aktualisieren, da das Updaten das Ausführen der CFW/von Homebrew “weniger bequem” sein soll. Was damit gemeint ist, ist unbekannt, jedoch meinte Kate u.a., dass man Nutzer davon abhalten möchte, mehrere Switches zu kaufen (eine für CFW, eine für aktuelle Spiele), aber man keinen Hardmod benötigen wird. SciresM möchte auch unbedingt Zugriff auf die neue Hardware-Revision, wenn sie denn erscheint – das erinnert an den ersten 3DS-Exploit, der dadurch verschoben wurde.

Bei Fusée Gelée handelt es sich um einen Coldboot-Exploit, der auf allen Switches und allen Firmware-Versionen funktioniert – da es sich um einen Fehler in der Bootrom handelt, kann dieser nur mithilfe einer neuen Hardware-Revision behoben werden, welche Nintendo anscheinend schon vorbereitet. Atmosphère wird auch einen EmuNAND unterstützen, sodass auf die aktuelle Firmware im EmuNAND aktualisiert werden kann.

Switch-Firmware v5.0.1 veröffentlicht

Nintendo hat heute das System-Update v5.0.1 für die Nintendo Switch veröffentlicht.

Nintendo gibt wie immer nur “Stabilitätsverbesserungen” an, viel hat sich aber auch nicht getan. So wurden lediglich ein paar Message-Strings hinzugefügt, die darauf hinweisen, dass Goldpunkte für Spiele-Cartridges nur bis zu zwei Jahre nach Release erhalten werden können:

Registration of a game card is possible for two years from the official release date of the game. For software purchases on Nintendo eShop and download code redemptions, you will receive points automatically.

Es wurden keine Sicherheitslücken gefixt.

Pynx v0.2.0-alpha – Python für die Switch

AileenLumina und DavidBuchanan314 haben Python auf die Nintendo Switch portiert!

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Pynx ist eine Portierung des Python-Interpreters “CPython” auf die Nintendo Switch. Damit lässt sich also Python-Code auf der Switch ausführen! Das ist besonders nützlich für alle, die gerne Switch-Homebrews schreiben möchten, aber kein C oder C++ können. Die mitgelieferte Version ist Python 3.5.

Ersetzt einfach die “main.py” im Download durch eure  eigene und führt Pynx über das Homebrew Menu aus.

In Zukunft wird es auch ein “NX-Modul” geben, welches einen Wrapper um das Homebrew-SDK “libnx” darstellt, sodass auf Switch-spezifische Funktionen zugegriffen werden kann. Beispiel:

await nx.P1.controller.A_BUTTON.wait_for_press()
if isinstance(nx.P1.controller, nx.SwitchProController):
    print("Nice controller you have there.")​

Switch-Update v5.0.0 ist da

Nintendo hat wie erwartet das Update v5.0.0 für die Nintendo Switch freigegeben. Wie immer sollten Homebrew-Interessierte nicht updaten und Updates per DNS blocken! Der Homebrew-Menu-DNS für 3.0.0 blockt schon Updates.

UPDATES UNTEN!

Das ist neu:

  • Facebook- und Twitter-Freunde werden jetzt in den Freundesvorschlägen angezeigt, wenn diese Accounts mit dem Nintendo-Account gelinkt sind
  • 24 neue ARMS- und Kirby-Avatare
  • Digitale Einkäufe, die von einem PC oder einem Smartphone durchgeführt wurden, werden jetzt sofort von der Switch heruntergeladen, selbst wenn diese im Standby ist
  • News lassen sich nach ungelesene und nach Kanal filtern
  • Verbesserungen für die Altersbeschränkung:
    • Die Altersbeschränkungs-PIN wird nun per Stick und Knöpfe eingegeben, anstatt dem Nummernfeld (Plus kann gedrückt gehalten werden, um zwischen den Eingabemethoden zu wechseln)
    • Videos im Album werden gefiltert, wenn die Altersbeschränkungen aktiviert sind
    • Software-Titel lassen sich zur Whitelist hinzufügen (die Spielzeit wird trotzdem angerechnet)
  • Eine Benachrichtigung wird angezeigt, wenn Software, die vor Release gekauft wurde, zum Download bereit steht
  • Die Farben des Pro-Controller-Griffes werden nun im Controller-Menü angezeigt
  • Ein Joy-Con-Update ist verfügbar (nicht auf einer niedrigeren Firmware ausführen, da das die Switch aktualisiert!)

Außerdem wurde ein Fehler behoben, bei dem die Spielzeit im Profil nach einem Jahr nicht mehr korrekt angezeigt wurde.

UPDATE, 01:55 Uhr und 11:37 Uhr:

Aus homebrewtechnischer Sicht ist das ein ziemlich großes Update:

  • Nintendo plant wohl eine neue Hardware-Revision mit dem Codenamen “Mariko”. Denkbar ist, dass damit die Lücken in der Bootrom behoben werden. GetConfig im Secure Monitor prüft jetzt nämlich, ob die Konsole auf einem Tegra 210 läuft und ein neuer Titel liefert die Konfiguration für einen neuen “T214” SoC.
  • Kernel Address Space Layout Randomization wurde hinzugefügt (der Kernel wurde übrigens vorher noch nicht gehackt, bisher war immer direkt ein TrustZone-Hack möglich)
  • Das Memory-Layout des Secure Monitors wurde signifikant verändert
  • WebKit wurde aktualisiert